Beim Dating geht es darum, dass sich zwei aneinander interessierte Menschen treffen, um herauszufinden, ob sie wirklich zueinander passen und den Versuch einer Liebesbeziehung wagen können. Um Singles auf Partnersuche das Dating zu vereinfachen, wurde Ende der Neunzigerjahre das Speed-Dating entwickelt. Die ursprüngliche Methode wurde von einem Rabbi in den USA erfunden, um innergemeinschaftliche Ehen bei Juden zu fördern. Sie hat sich aber schnell weit über die jüdische Gemeinschaft hinaus in ganz Amerika und schliesslich auch dem Rest der Welt verbreitet.
Wie funktioniert online Dating im Internet?
Die Singles treffen sich unabhängig von Ort und auch Zeit übers Internet. Gerade weil das Online-Dating so einfach und bequem ist und darüber hinaus zu Beginn einer neuen Bekanntschaft noch eine gewisse Anonymität und somit Diskretion erlaubt, erfreut es sich seit einigen Jahren einer grossen Beliebtheit.
Im Prinzip ist es ganz einfach: Man richtet ein Profil auf einer Dating-Website wie zum Beispiel Swissfriends.ch ein und durchstöbert die Profile anderer Singles auf der Suche nach einer Person, die einem punkto Interessen, Musikgeschmack, Hobbys, Sport oder einfach nur aufgrund des Fotos gefällt. Hat man ein Profil gefunden, das einem anspricht, kann man dank kostenloser Chats und Instant-Messaging-Dienst online ein Date organisieren, das ausserhalb der virtuellen Welt in einem Restaurant, in einer Bar oder einem Stadtpark stattfindet.
Worum geht’s beim Speed-Dating?
Beim Speed-Dating sitzen sich die Singles paarweise an einem Tisch gegenüber. Männer und Frauen sind in gleicher Anzahl vertreten. Innerhalb einer vorher festgelegten Zeit müssen sie miteinander ins Gespräch kommen. Nach Ablauf dieser Zeit wechselt jeder seinen Tischpartner und das Spiel beginnt von neuem. Am Ende jeder Unterhaltung bei einem Speed-Dating-Treffen müssen die Singles ihre Ansichten über ihren jeweiligen Gesprächspartner mitteilen. Jeder von ihnen muss sagen, ob er den letzten Dating-Partner wiedersehen möchte oder nicht. Es ist auch möglich, Präferenzen zu nennen, ohne dass die Gesprächspartner davon etwas mitbekommen. Am Ende des Dating-Abends bringen die Organisatoren die Menschen zusammen, die sich gerne wiedersehen möchten.




